Bioökonomie

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist die Landesgesellschaft für die Themen Bioökonomie und Biotechnologie, Pharmazeutische Industrie und Medizintechnik. Auf der Webseite Bioökonomie BW und über den eigenen Twitterkanal @biooekonomieBW verbreitet sie Informationen rund um eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft. Vor einigen Wochen besuchte uns Ursula Göttert, die Twitterstimme des Teams und informierte sich gründlich über unser Projekt. Nun hat sie ihre Informationen in einem lesenswerten Beitrag zusammengefasst.

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Hier geht’s zum Beitrag.

Jetzt blüht’s mächtig

Ganz selbständig haben sich die Blühflächen des Projektes weiterentwickelt. Nun, da es wieder bunt wird, ist es an der Zeit, die Informationstafeln an die Flowerpower-Blühflächen anzubringen.

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Familie Dreher, Oberwiesachhof

Die Flächen im 2. Standjahr der BG-90-Mischung von Herrn Dreher vom Oberwiesachhof mussten letztes Jahr aufgrund der starken Verunkrautung frühzeitig gemäht werden – und stehen nun umso besser da: eine bunte Mischung aus Färberkamille, Malven, Klee und Steinklee, Färber-Wau und Fenchel prägen das Bild.

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Immer wieder beeindruckend ist die Farbenpracht der Malven.

Malven

Malven

Schön, dass die Landwirte beim Einsatz dieser energiereichen Blühmischungen nun durch Landratsamt und Landschaftserhaltungsverband unterstützt werden!

Familie Schelling

Die Blühfläche von Elke Schelling im südlichen Siedlungsbereich von Mössingen befindet sich im 2. Standjahr.

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Sie steht wie eine Wand ca. 1,70 m hoch und wird klar vom gelben Steinklee dominiert.

Gelber Steinklee

Gelber Steinklee

Vereinzelt spickeln auch die Malven und andere Arten der Mischung durch.

Quirlmalve

Quirlmalve

Die Probleme mit Verunkrautung aus dem 1. Standjahr sind nicht mehr zu erkennen. Zu hoffen ist, dass die mehrjährigen Stauden ausreichend Licht für ihren Auftritt im 3. Standjahr bekommen.

Familie Dreher-Reeß

Am spannendsten ist mit Sicherheit die Fläche von Gabriele Dreher-Reeß. Diese befindet sich nun als einzige im 3. Standjahr – nun haben die mehrjährigen Stauden ihren Auftritt.

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Die Fläche präsentiert sich nicht mehr ganz so hoch und dicht, jedoch flächig in einer Höhe von ca. 1,50 – 1,70 m mit einzelnen Ausreißern wie der Wegwarte, der wilden Karde und dem Fenchel.

Wegwarte

Wegwarte

Ackerkratzdistel

Ackerkratzdistel

Fenchel

Fenchel

Dominiert wird die Fläche von der Schwarzen Flockenblume, die jedoch erst vereinzelt blüht und auch der Rainfarn setzt sich durch.

Schwarze Flockenblume

Schwarze Flockenblume

Rainfarn

Rainfarn

Vereinzelte Malven bringen derzeit Farbe auf das Feld, verschiedene Kleesorten bilden den Unterwuchs.

Malven

Malven

Abfuhr-Bilder

Nachfolgend ein paar Eindrücke der diesjährigen Schnittgutabfuhr. Witterungsbedingt wird mit geringeren Mengen an Schnittgut gerechnet. Allerdings konnten positive Synergieeffekte mit Landwirten im Gebiet erzielt werden, die zeitgleich Pflegemaßnahmen auf ihren Flächen durchgeführt haben. Auch die erweiterten Öffnungszeiten der Häckselplätze wurden wieder dankend angenommen. Eine abschließende Bilanz liegt noch nicht vor, wird jedoch zeitnah nachgereicht.

Mustergültig abgelegtes Material

Mustergültig abgelegtes Material

Die AiS-Gruppe "Streuobst und Naturschutz" im Einsatz

Die AiS-Gruppe „Streuobst und Naturschutz“ im Einsatz

Vollgepackt

Vollgepackt (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

(Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Schredder in Aktion (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

(Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Mächtige Maschinen mit Streichholzbäumchen (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Schnittgutabfuhr endet am 19./20.3.

Die diesjährige Schnittgutabfuhr zwischen Öschingen und Talheim samt erweiterten Öffnungszeiten der Häckselplätze Öschingen und Talheim endet am 19.3.2016.

Nochmal zur Erinnerung: Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Das Reisig muss spätestens am Wochenende des 19./20.3.2016 bereitgelegt werden. Später abgelegtes Material kann nicht mehr eingesammelt werden.

Die beiden Häckselplätze in Talheim und Öschingen haben noch bis Samstag, 19.3.2016 erweiterte Öffnungszeiten: sie stehen ganztags von 9 bis 17 Uhr zur Anlieferung bereit, so dass auch die Schnittgutanlieferung aus anderen Streuobstgebieten erleichtert wird. Auch hier sollte ausschließlich holziges Material angeliefert werden, auf dem Talheimer Häckselplatz steht ein kleiner Bereich für Grüngut zur Verfügung.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der Grüngruppe der KBF/AiS durchgeführt.

Schnittgutabfuhr Öschingen/Talheim verlängert

Die Schnittgutabfuhr wird aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse bis zum Wochenende 19./20.3. verlängert, bis zu diesem Termin kann das Schnittgut (nur holziges Material) entlang der in untenstehender Grafik markierten Wege abgelagert werden. (Was dabei zu beachten ist.)

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Ebenfalls bis 19.3. sind die beiden Häckselplätze Talheim und Öschingen ganztags von 9:00 – 17:00 Uhr geöffnet, um so auch den Streuobstwiesenbewirtschaftern außerhalb des Abfuhrgebiets die Arbeit zu erleichtern.

Weiter geht’s!

Auch nach Ende der Förderung läuft das Projekt „Energiebündel & Flowerpower“ weiter, vor allem aber die darin entwickelte Abfuhr des Obstbaum-Schnittguts. In diesem Jahr ist das Gebiet zwischen Öschingen und Talheim an der Reihe.

Nach den Schnittgutabfuhren 2014 und 2015 in zwei Testgebieten im Rahmen des Projektes „Energiebündel & Flowerpower“ wird das Konzept nun von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst und der Grüngruppe ‚Streuobst und Naturschutz‘ der KBF/AiS verstetigt. 2016 soll die Schnittgutabfuhr im Gebiet zwischen Öschingen Süd und Talheim Ost (s. Abbildung) erfolgen, und so die Streuobstwiesenbewirtschafter auf einer Fläche von ca. 230 ha unterstützt werden.

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Das Testgebiet am Filsenberg-Nordhang beginnt bei dem Häckselplatz in Öschingen und umfasst die Gewanne Breitenfeld, Katzenwadel, Bühläcker, Mittleres Gewand, Steinenbühl, Hölzle, Brand, Auchtert und Hagen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Entlang der gestrichelt dargestellten (nur befestigte bzw. geschotterte) Wege wird das Reisig eingesammelt. Das Reisig, also ausschließlich holziges Material, sollte von den Anrainern gut zugänglich und transportfähig aufbereitet entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Anrainer in den hinteren Reihen sollten sich mit den direkten Anrainern am Weg absprechen, ob die Reisigablage in Ordnung ist. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Vorgesehen ist die Schnittgutabfuhr für Mitte März, so dass das Reisig spätestens am Wochenende des 12./13.3.2016 bereitgelegt werden muss.

Die beiden Häckselplätze in Talheim und Öschingen werden im Zeitraum von Dienstag, 01.03.2016 bis Samstag, 19.03.2016 für die Schnittgutabfuhr durch das Netzwerk Streuobst mit erweiterten Öffnungszeiten genutzt: vom Dienstag, 1.3.2016 bis Samstag, 19.3.2016 stehen die beiden Häckselplätze ganztags von 9 bis 17 Uhr zur Anlieferung bereit, so dass auch die Schnittgutanlieferung aus anderen Streuobstgebieten erleichtert wird. Auch hier sollte ausschließlich holziges Material angeliefert werden, auf dem Talheimer Häckselplatz steht ein kleiner Bereich für Grüngut zur Verfügung. Eventuell erforderliche Änderungen werden witterungsbedingt kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie die projektbegleitende Website (www.energiebuendel-und-flowerpower.de) angekündigt.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der Grüngruppe der KBF/AiS durchgeführt.

Blick zurück nach vorn

In 31 Tagen läuft die Förderung für das Projekt „Energiebündel & Flowerpower“ aus. Zeit aufzuräumen, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen. All das haben wir getan im Abschlussbericht, der jetzt vorliegt – als Online-Fassung (PDF, 2.967 KB) und auch gedruckt.

Abschlussbericht Titel

Kaum jemand wird alle Projektveranstaltungen besucht oder alle Medienberichte verfolgt haben.

Abschlussbericht innen

Aber selbst wenn – der Bericht fasst auf 72 reich bebilderten Seiten noch einmal kompakt alles Wissenswerte zusammen: Wie es zum Projekt kam, die theoretischen Grundlagen, Überblick über die Veranstaltungen, Kurzfassung der erarbeiteten Gesamtkonzeption, Beschreibung der Verwertungsstränge und natürlich auch ein Ausblick auf die Zukunft der Biomassenutzung im oberen Steinlachtal.

Abschlussbericht Rückseite

Der Abschlussbericht kann kostenlos bestellt werden unter info@energiebuendel-und-flowerpower.de (solange Vorrat reicht).