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Schnittgutabfuhr 2017 – die Abfuhrwege

Wie bereits angekündigt, findet 2017 die bereits vierte Schnittgutabfuhr auf der Gemarkung Mössingen statt, diesmal im Gebiet zwischen Mössingen-Nord und Öschingen. Das Gebiet umfasst von Westen aus die Gewanne Schlattwiesen, Im weiten Hardt, In der Mulde, Beim Weiher, Nehrener Gäßle, Im engen Hardt, Bei der Silberburg, und entlang des Firstbergs die Gewanne Wacht, Vorlehen, Schmiedsgrund, Pfarrersgrund, Vor Hegwies, Lafen, den gesamten Firstberg bis zum Öschenbach sowie auf der Hochfläche des Firstbergs die Gewanne Firstberg, Ob den Halden, Weidenweg und Bühl, wie die gestrichelte Abgrenzung auf der Abbildung (ein Klick vergrößert die Karte) zeigt. Entlang der weiß dargestellten Wege wird das Reisig eingesammelt.

Die gestrichelten Linien begrenzen das Abfuhrgebiet, die durchgezogenen Linien zeigen die Abfuhrwege.

Die gestrichelten Linien begrenzen das Abfuhrgebiet, die durchgezogenen Linien zeigen die Abfuhrwege.

Das Reisig sollte von den Anrainern gut zugänglich entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Die Schnittgutabfuhr läuft von Mittwoch, 15. Februar bis Mittwoch, 8. März. In dieser Zeit werden die Häckselplätze Öschingen und Belsen zusätzlich unter der Woche geöffnet sein. Weitere Informationen werden natürlich folgen. Witterungsbedingte Änderungen werden kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie über die vorliegende Website angekündigt. Natürlich kann jetzt schon gesammelt werden, die Schnittsaison läuft.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

Schnittgutabfuhr 2017

Das im Rahmen dieses Projekts entstandene Konzept zur Schnittgutabfuhr wird nun von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst fortgesetzt. 2017 werden im Gebiet zwischen Mössingen Nord und Öschingen Streuobstwiesenbewirtschafter auf einer Fläche von ca. 160 ha unterstützt.

abfuhrgebiet_2017_1600

Das Gebiet umfasst von Westen aus die Gewanne Schlattwiesen, Im weiten Hardt, In der Mulde, Beim Weiher, Nehrener Gäßle, Im engen Hardt und Bei der Silberburg. Entlang des Firstbergs sind die Gewanne Wacht, Vorlehen, Schmiedsgrund, Pfarrersgrund, Vor Hegwies, Lafen, der gesamte Firstberg bis zum Öschenbach sowie auf der Hochfläche des Firstbergs die Gewanne Firstberg, Ob den Halden, Weidenweg und Bühl eingeschlossen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Die konkreten Abfuhrwege wie auch weitere Angaben zu geöffneten Häckselplätzen werden im nächsten Amtsblatt veröffentlicht.

Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Vorgesehen ist die Schnittgutabfuhr für Ende Februar, weitere Informationen werden Sie über das Amtsblatt, die Website der Stadt Mössingen sowie direkt hier erhalten. Natürlich kann bereits jetzt gesammelt werden, die Schnittsaison hat schließlich schon begonnen.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

Abfuhr-Bilder

Nachfolgend ein paar Eindrücke der diesjährigen Schnittgutabfuhr. Witterungsbedingt wird mit geringeren Mengen an Schnittgut gerechnet. Allerdings konnten positive Synergieeffekte mit Landwirten im Gebiet erzielt werden, die zeitgleich Pflegemaßnahmen auf ihren Flächen durchgeführt haben. Auch die erweiterten Öffnungszeiten der Häckselplätze wurden wieder dankend angenommen. Eine abschließende Bilanz liegt noch nicht vor, wird jedoch zeitnah nachgereicht.

Mustergültig abgelegtes Material

Mustergültig abgelegtes Material

Die AiS-Gruppe "Streuobst und Naturschutz" im Einsatz

Die AiS-Gruppe „Streuobst und Naturschutz“ im Einsatz

Vollgepackt

Vollgepackt (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

(Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Schredder in Aktion (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

(Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Mächtige Maschinen mit Streichholzbäumchen (Bild: Thorsten Teichert, VIELFALT e.V.)

Schnittgutabfuhr endet am 19./20.3.

Die diesjährige Schnittgutabfuhr zwischen Öschingen und Talheim samt erweiterten Öffnungszeiten der Häckselplätze Öschingen und Talheim endet am 19.3.2016.

Nochmal zur Erinnerung: Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Das Reisig muss spätestens am Wochenende des 19./20.3.2016 bereitgelegt werden. Später abgelegtes Material kann nicht mehr eingesammelt werden.

Die beiden Häckselplätze in Talheim und Öschingen haben noch bis Samstag, 19.3.2016 erweiterte Öffnungszeiten: sie stehen ganztags von 9 bis 17 Uhr zur Anlieferung bereit, so dass auch die Schnittgutanlieferung aus anderen Streuobstgebieten erleichtert wird. Auch hier sollte ausschließlich holziges Material angeliefert werden, auf dem Talheimer Häckselplatz steht ein kleiner Bereich für Grüngut zur Verfügung.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der Grüngruppe der KBF/AiS durchgeführt.

Schnittgutabfuhr Öschingen/Talheim verlängert

Die Schnittgutabfuhr wird aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse bis zum Wochenende 19./20.3. verlängert, bis zu diesem Termin kann das Schnittgut (nur holziges Material) entlang der in untenstehender Grafik markierten Wege abgelagert werden. (Was dabei zu beachten ist.)

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Ebenfalls bis 19.3. sind die beiden Häckselplätze Talheim und Öschingen ganztags von 9:00 – 17:00 Uhr geöffnet, um so auch den Streuobstwiesenbewirtschaftern außerhalb des Abfuhrgebiets die Arbeit zu erleichtern.

Weiter geht’s!

Auch nach Ende der Förderung läuft das Projekt „Energiebündel & Flowerpower“ weiter, vor allem aber die darin entwickelte Abfuhr des Obstbaum-Schnittguts. In diesem Jahr ist das Gebiet zwischen Öschingen und Talheim an der Reihe.

Nach den Schnittgutabfuhren 2014 und 2015 in zwei Testgebieten im Rahmen des Projektes „Energiebündel & Flowerpower“ wird das Konzept nun von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst und der Grüngruppe ‚Streuobst und Naturschutz‘ der KBF/AiS verstetigt. 2016 soll die Schnittgutabfuhr im Gebiet zwischen Öschingen Süd und Talheim Ost (s. Abbildung) erfolgen, und so die Streuobstwiesenbewirtschafter auf einer Fläche von ca. 230 ha unterstützt werden.

abfuhrgebiet_oeschingen-talheim_1200

Das Testgebiet am Filsenberg-Nordhang beginnt bei dem Häckselplatz in Öschingen und umfasst die Gewanne Breitenfeld, Katzenwadel, Bühläcker, Mittleres Gewand, Steinenbühl, Hölzle, Brand, Auchtert und Hagen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Entlang der gestrichelt dargestellten (nur befestigte bzw. geschotterte) Wege wird das Reisig eingesammelt. Das Reisig, also ausschließlich holziges Material, sollte von den Anrainern gut zugänglich und transportfähig aufbereitet entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Anrainer in den hinteren Reihen sollten sich mit den direkten Anrainern am Weg absprechen, ob die Reisigablage in Ordnung ist. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Vorgesehen ist die Schnittgutabfuhr für Mitte März, so dass das Reisig spätestens am Wochenende des 12./13.3.2016 bereitgelegt werden muss.

Die beiden Häckselplätze in Talheim und Öschingen werden im Zeitraum von Dienstag, 01.03.2016 bis Samstag, 19.03.2016 für die Schnittgutabfuhr durch das Netzwerk Streuobst mit erweiterten Öffnungszeiten genutzt: vom Dienstag, 1.3.2016 bis Samstag, 19.3.2016 stehen die beiden Häckselplätze ganztags von 9 bis 17 Uhr zur Anlieferung bereit, so dass auch die Schnittgutanlieferung aus anderen Streuobstgebieten erleichtert wird. Auch hier sollte ausschließlich holziges Material angeliefert werden, auf dem Talheimer Häckselplatz steht ein kleiner Bereich für Grüngut zur Verfügung. Eventuell erforderliche Änderungen werden witterungsbedingt kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie die projektbegleitende Website (www.energiebuendel-und-flowerpower.de) angekündigt.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der Grüngruppe der KBF/AiS durchgeführt.

Sonnenfinster

… war’s vergangenen Freitagmorgen beim Pressetermin auf dem Belsener Häckselplatz. Mit einem Auge schielten die Beteiligten zur verdunkelten Sonne, mit dem anderen auf den stetig wachsenden Haufen an Schreddermaterial aus gesammeltem Baumschnitt.
Insgesamt wurden bei den verschiedenen Hack- und Schredderaktionen der Schnittgutabfuhr 2015 rund 600 srm (Schüttraummeter) Material gewonnen, die containerweise abgefahren und energetisch verwertet wurden. Das entspricht einem Heizöläquivalent von 42.000 Litern Heizöl.

Informationen für die Presse beim Schreddertermin auf der Häckselplatz

Informationen für die Presse beim Schreddertermin auf der Häckselplatz

Der Trupp der AiS-Grüngruppe, hier einmal ausnahmsweise nicht emsig arbeitend

Der Trupp der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“, hier einmal ausnahmsweise nicht emsig arbeitend, sondern fürs Pressefoto aufgestellt. (v.l.n.r.: Robin Clement, FSJler Semon Bärmann, Johannes Schnar, Julian Straubinger und Leiter Marcus Hölz)

Schredder in Aktion

Schredder in Aktion

Einer von mehreren zusammengeschredderten Häufen aus Schnittgut, insgesamt kamen über 600 Schüttraummeter Material zusammen.

Einer von mehreren zusammengeschredderten Häufen aus Schnittgut, insgesamt kamen über 600 Schüttraummeter Material zusammen. Zum Größenvergleich stellte sich Katharina Ferber, die eine schulische Arbeit zu dem Projekt verfasst, neben den Haufen.

Die Berichterstattung zum Projekt lässt sich wie immer auf unserer Medienseite verfolgen.

Luftige Einblicke

Luftig ist die Höhe, aus der Hans Wener am gestrigen 9. März bei strahlendem Frühlingswetter die Bilder vom Belsener Häckselplatz schoss.

Häckselplatz Belsen (Luftbild: Hans Wener)

Häckselplatz Belsen (Luftbild: Hans Wener)

Luftig ist nun auch wieder der Häckselplatz, der zuvor rappelvoll mit Schnittgut gefüllt war. Offenbar hatten viele Gütlesbesitzer das Frühlingswetter zum Baumschneiden genutzt. Bis zum 14. März kann hier weiter Schnittgut abgeliefert werden. Das Sammelplatz auf dem Parkplatz am Alten Morgen hingegen ist nun wieder geschlossen.

Im Vordergrund der Schredder, der das holzige Material zerkleinert und auf den Haufen rechts wirft. In der Mitte ein weiterer gefüllter Container mit geschreddertem Schnittgut. (Luftbild: Hans Wener)

Im Vordergrund der Schredder, der das holzige Material zerkleinert und auf den Haufen rechts wirft. In der Mitte ein weiterer gefüllter Container mit geschreddertem Schnittgut. (Luftbild: Hans Wener)

Schön, dass sich die meisten Anlieferer der eigenen Verantwortung bewusst sind, nur holziges Material anzuliefern (wie ja ohnehin immer auf dem Belsener Häckselplatz). Sie wissen, dass anderes, ungeeignetes Material das ganze Projekt in Gefahr bringen könnte.

„Ich glaub, es hackt!“

… sagte so mancher Wanderer, der am gestrigen Donnerstag, 5. März beim Parkplatz am Alten Morgen vorbeizog. Denn dort war in der Tat lautstark der Hacker im Einsatz, der aus dem in den letzten Wochen in Belsen angesammelten Schnittgut beste Hackschnitzel machte.

Die Aktion läuft noch bis zum 22. März. Bis zum 8.3. kann noch Material auf dem Parkplatz Alter Morgen abgegeben werden, bis zum 14.3. auf dem Belsener Häckselplatz. Hier einige Impressionen von der Aktion:

Schnittgut an der Straße zum Alten Morgen

Mustergültiges aufgeschichtetes Schnittgut an der Straße zum Alten Morgen.

Das Material wird mit dem Traktor zusammengetragen, ...

Das Material wird mit dem Traktor zusammengetragen, …

... von der AiS-Grüngruppe unterstützt, ...

… von der AiS-Grüngruppe unterstützt, …

... kommt in den Hacker ...

… kommt in den Hacker …

... und fliegt als Hackscnitzel in den Container.

… und fliegt als Hackscnitzel in den Container.

Der Container füllt sich ...

Der Container füllt sich …

... und wird schließlich abtransportiert.

… und wird schließlich abtransportiert.

Die Hackschnitzel sind von guter Qualität und werden energetisch verwertet.

Die Hackschnitzel sind von guter Qualität und werden energetisch verwertet.

Der Hacker lässt sich für den Transport kompakt "zusammenfalten".

Der Hacker lässt sich für den Transport kompakt „zusammenfalten“.